Evangelisches Kirchspiel Schenklengsfeld

Beerdigung



Im Trauerfall melden Sie sich bei Ihrem zuständigen Pfarrer bzw. Ihrer zuständigen Pfarrerin als Ihrem seelsorgerlichen Begleiter und Helfer auf dem Trauerweg. Folgende Wege sind zu bedenken:
Zum Trauergespräch kommt die Pfarrperson in der Regel zu Ihnen, um Ihnen beizustehen und alles Notwendige zu besprechen.
Ein Wort zur Erreichbarkeit von Pfarrern: Pfarrer haben eine Siebentagewoche. Trotzdem sind sie auch mal unterwegs. Sollte das etwas länger der Fall sein, haben sie eine Vertretung, die auf dem Anrufbeantworter angegeben wird. Sie können davon ausgehen, dass immer ein Pfarrer Dienst hat und für Sie da ist.

Die Möglichkeiten der Trauerformen sind inzwischen vielfältig geworden:
Die Überführung mit Aussegnung ist oft ein erster Schritt. Wir Pfarrer begleiten das, wenn wir angefragt werden. Dabei wird ein Mensch von zu Hause in die Friedhofshalle überführt. Dazu kommen in er Regel Familie, Nachbarn und Freunde. Es kann zu Hause eine Aussegnungsformel vom Pfarrer gesprochen werden. In der Regel sprechen die Pfarrer in der Trauerhalle Gebete und liturgische Texte. Es dauert ca. eine Viertelstunde.
Wenn ein Mensch im Krankenhaus verstorben ist, kann der Sarg mit dem geliebten Menschen im Wagen noch einmal nach Hause gefahren werden und dort im Hof stehen, um dann den Weg der Überführung zur Trauerhalle gemeinsam würdevoll zu begehen.

Das Trauergespräch wird mit dem Pfarrer direkt ausgemacht. Wenn möglich, kommt der Pfarrer zu Ihnen.
Der Beerdigungstermin wird festgesetzt mit dem Bestatter und dem Pfarrer. Das ist dann frühzeitig wichtig, wenn ein Chor singen soll und eine Anzeige in einer Zeitung erscheinen soll.

Es gibt folgende Möglichkeiten der Bestattung:
Die herkömmliche Erdbestattung mit Sarg. Nach der Trauerfeier in der Halle geht die Gemeinde mit dem Sarg zum Grab und er wird mit liturgischer Begleitung herab gelassen in die Erde.
Es gibt die Trauerfeier mit Sarg, aber ohne Bestattung, wenn der Mensch anschließend zur Verbrennung weggebracht werden soll. In diesem Fall bleibt der Sarg in der Halle stehen und die Gemeinde nimmt am Sarg Abschied. Zu einem späteren Zeitpunkt findet die Urnenbeisetzung mit Pfarrer im kleinen Kreis statt.
Trauerfeier mit Urnenbeisetzung: Nach der Trauerfeier wird die Urne beigesetzt am Friedhof.
Trauerfeier mit Urne und anschließender Seebestattung: Die Urne bleibt stehen und die Gemeinde nimmt an der Urne Abschied. Die Angehörigen fahren an die See und begleiten die Seebestattung im kleinen Kreis.

Wenn ein Pfarrer von einem Todesfall weiß und wenn die Trauerfeier stattgefunden hat, wird der Verstorbene darauf folgendem Sonntag vom Pfarrer ins Fürbittengebet miteingeschlossen. Dazu sind die Angehörigen eingeladen, am Gottesdienst teilzunehmen.